Katze faucht Kater nach kastration nur noch an

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      Ich finde, dass ihr euch die Entscheidung jetzt sehr leicht macht. Ich würde mehr Zeit und Geduld darin investieren, die Gründe für das Verhalten herauszufinden. Du kannst letztlich nicht wissen, ob zwischen ihr und den anderen Katzen etwas vorgefallen ist, ihr seid ja nicht die ganze Zeit dabei oder? Vielleicht überlegt ihr es euch noch mal...
      Sternschnuppe Mephisto - für immer in meinem Herzen

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      Also Kassandra faucht unseren Hund jetzt nach fast einem Jahr auch teilweise noch an. Zwischen den beiden ist definitiv nie was vorgefallen da sie nur unter unseren Augen zusammentreffen und trotzdem denke ich ist sie nicht unglücklich. Als erstes würde ich zum Tierarzt gehen vielleicht hat sie Schmerzen und will sich die anderen vom Leib halten. Ich finde es jetzt auch etwas schnell mit so einer Entscheidung.
      Fauchen finde ich auch nicht schlimm Katzen kommunizieren halt nunmal so. Das ist ja fast als würde man einen Hund abgeben der bellt ...

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      Ich bin ganz sicher auch nicht für zu schnelles Aufgeben, habe aber auch schon oft gehört und gelesen, dass sich nicht jede Katze dauerhaft in einer Gruppe wohlfühlt. Irgendetwas muss ja passiert sein, da, wie Laenaya schreibt, alles Katzen gesund sind. Vielleicht wird Zoe von den anderen gemobbt, ohne dass man es als Mensch feststellen kann. Sicher könnte man es noch weiter beobachten, aber wenn wirklich alle Katzen gesund sind, die Feliway-Stecker da sind und Zoe nicht nur einen Kater sondern inzwischen auch die anderen Katzen anfaucht, ist sie vielleicht wirklich unglücklich. Ich würde allerdings, bevor ich eine solch schwerwiegende Entscheidung träfe, den Rat einer Therapeutin einholen. Sollte auch diese der Meinung sein, dass Abgabe besser sei würde ich diesen Schritt zum Wohle der Katze gehen.

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      Eine Therapeutin zu Rate zu ziehen kann auf jeden Fall nicht schaden. Wichtig ist aber, dass man auch offen für die Beratung ist. Sonst kann es nicht funktionieren. Ich selbst habe da gute Erfahrungen mit gemacht. Stinki faucht zwar immer noch jeden Tag mindestens ein Mal, er kuschelt aber auch mit Edgar, also kann ich gut damit leben.
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      Therapeutin bringt nichts sie verkriecht sich nur noch und kommt nur noch raus wenn keine andere katze in sicht ist mehr als sie kuscheln und mit ihr spielen kann ich auch nicht sie faucht nicht nur filou an sondern auch alle anderen sogar zwischen drin uns wenn wir uns ihr nähern legt sie sofort die ohren an wenn man sie auf den arm nimmt hat sie nur noch grosse augen und das herz rast ich weiss das es ihr nicht gut geht da sie auch nur noch frisst wenn alle anderen katzen nicht in raum sind das ist nur quälen

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      Es kann passieren, dass eine Katze irgendwann anfängt, sich in der Gruppe nicht mehr wohl zu fühlen, dass muss nicht zwingend von Beginn an so sein. Ich habe das im Tierschutz schon öfter erlebt. Oft findet man den Grund gar nicht heraus. Wie gesagt, ich bin ganz sicher nicht für eine schnelle„Lösung“ aber auch nicht für den Verbleib um jeden Preis. Nach der Schilderung scheint sich Zoe sehr unwohl zu fühlen und ich weiß nicht, ob man ihr einen Gefallen damit tut, wenn man über einen längeren Zeitraum versucht, die Ursache ihres Verhaltens herauszufinden. Vielleicht ist sie wirklich als Einzelkatze bei lieben Menschen oder als Zweitkatze bei einer nicht dominanten Katzengefährtin glücklicher. Ihr Verhalten ist schon extrem und vielleicht fällt es auch nur zufällig mit der Kastration des Katers zusammen und hat damit gar nichts zu tun.

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      Bist du wirklich ganz sicher, dass sie keine Schmerzen hat? Wenn sie erst mal normal mit dem Kater durch die Wohnung läuft und dann auf einmal faucht, könnte das ja auch durch einen plötzlichen Schmerz ausgelöst werden. Vielleicht hat sie sich irgendwie verzerrt und der Schmerz tritt bei bestimmten Bewegungen auf. Ich würde das abklären lassen. Ich hatte mal einen Kater der sich einen Bluterguss an der Schwanzwurzel zugezogen hatte und bei bestimmten Bewegungen fauchte wie verrückt.

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      Ich denke schon, dass der Rat einer Therapeutin helfen kann. Entweder hilft es dabei, die Situation für alle zu verbessern oder sie hilft bei der Entscheidung, dass die Katze weg muss. Dann kann man zumindest sagen, man hat alles versucht. Wobei diese plötzliche Veränderung des gesamten Verhaltens schon für eine Erkrankung spricht. Möglicherweise hat der Kater bei der Kastration irgendwas eingeschleppt?
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      Ja, dann bin ich mit meinem Latein am Ende. Wobei ich auch denke, dass dein Entschluss, Zoe abzugeben, auf Grund der Situation, feststeht. Nach wie vor bin ich der Meinung, dass eine Therapeutin/ein Therapeut zumindest zur Klärung der Situation beitragen könnte, aber das entspricht nicht deiner Meinung. Keiner kann hier eine Ferndiagnose stellen und du sagst ja, dass alle gesund seien, Zoe keine Schmerzen habe, das muss man ja mal erst glauben. Aber dann ist die Entscheidung ja offensichtlich gefallen....

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      Den Eindruck habe ich auch. Dann wird es wahrscheinlich das Beste sein, es auch umzusetzen. Wenn du unglücklich mit der Situation bist verschlimmert sich alles nur. Gerade weil sie eine Handaufzucht war, finde ich das unglaublich schade für die Katze. Ich würde auf jeden Fall zumindest eine Therapie versuchen, aber das muss natürlich jeder selbst entscheiden. Bei uns hat das Wunder gewirkt, Stinki hat Edgar nur angefaucht und ist vor ihm weggelaufen. Jetzt können die beiden super miteinander kuscheln. Das war ein Stück Arbeit und hat Geduld erfordert, aber das war es wert.
      Sternschnuppe Mephisto - für immer in meinem Herzen