Tipps gegen Hitze

      Tipps gegen Hitze

      Die Temperaturen steigen an und es wird in manchen Häusern und Wohnungen bereits unerträglich heiß. Wir Menschen verschaffen uns Abkühlung im Schwimmbad oder in einem Pool, aber was ist mit unseren Vierbeinern? Auch unsere Katzen leiden unter der Hitze und können sogar gesundheitliche Schäden davontragen. Was also tun?

      Es kann bereits helfen, feuchte Handtücher in der Wohnung auszulegen. Durch die Verdunstungskälte wird es bereits ein paar Grad kühler, viele Katzen legen sich auch darauf und genießen es. In die Fenster, in die die Sonne herein scheint, kann man Bettlaken oder Handtücher klemmen und diese mit einer Wasserspritze befeuchten. Manche Katzen lassen sich auch mit einem feuchten Waschlappen abreiben.

      Vorsicht jedoch bei Katzen, die Herz- oder Kreislaufprobleme haben! Die durch die nassen Sachen ansteigende Luftfeuchtigkeit kann für sie zum Problem werden! Hier verschaffen selbstkühlende Matten Abhilfe. Sie werden nicht zu kalt, so dass keine Blasenentzündung droht und sie müssen nicht in das Gefrierfach gelegt werden. Achtet jedoch darauf welche zu nehmen, die mit ungiftigem Gel gefüllt sind!

      Auch eine Wasserschüssel mit darin schwimmenden Eiswürfeln, die zum Pföteln und Spielen einlädt, ist nicht nur eine willkommene Abwechslung, sondern hilft ebenfalls beim Abkühlen. Zusätzlich könnt ihr ein bisschen Nassfutter in einem Eiswürfelbereiter oder die kleinen Schlecksnack-Tüten einfrieren und so ein leckeres Katzeneis selber herstellen.

      Und wenn eure Bude besonders aufheizt, hilft ein Katzenkühlschrank ungemein. Hierfür schneidet ihr einfach in die Vorderseite eines Kartons einen Eingang, so klein wie möglich. An der gegenüberliegenden Rückseite befestigt ihr stehend ein paar eingefrorene Flaschen mit Wasser (entweder mit selbstklebendem Klettband oder mit Kabelbindern, die ihr durch die Pappe zieht). Vor den Flaschen bitte unbedingt eine dünne Decke oder ein Handtuch befestigen, damit es nicht zu direktem Kontakt und Erfrierungen kommt! Durch die Verdunstungskälte, die aus dem höhlenartigen Karton nicht entweichen kann, wird es angenehm kühl im Inneren. Es empfiehlt sich, doppelt so viele Flaschen einzufrieren wie benötigt, damit sie schnell ausgetauscht werden können ;)

      Habt ihr noch Ideen und Tipps?
      Dann sind ja schon eine Menge guter Tipps, :thumbup: liebe Nina.
      Wir machen das immer so, bei uns sind den ganzen Tag die Rolläden bis auf die Schlitze unten
      und die Fenster gekippt. Die zwei Luftreiniger laufen und diese geben auch die gefilterte Luft,
      gekühlt wieder ab. Zwei Turmventilatoren laufen auf kleinster Stufe im Drehmodus, damit er nicht
      starr auf einen Platz bläst und sich Findus davorlegt und sich was einfängt.
      Und Findus hat auch eine Kühlmatte.
      Es grüßt Manu mit Kater Findus :catbrille:
      Manchmal Zweifel ich an den "Verstand" meiner Katzen, die ja im Sommer ihren Pelzmantel nicht ablegen können
      Unser Oskar verkrümelte sich im letzten Jahr an Hitzetagen für Stunden. Es hat ewig gedauert, bis wir seinen Platz in Nachbars Garten fanden, der unter einem Busch nicht wirklich optimal war.
      Wir haben ihn dann in's Haus getragen und mit nassen Handtüchern gekühlt.Fand er nicht so gut.
      Im Haus war es kühler, aber......., er wollte nicht bleiben.
      Leni lag oft in unserem Staudenbeet und liess sich zwischendurch feuchte Handtücher
      gefallen. Wasserangebote sind an heissen Tagen natürlich wichtig.
      Hauskatzen , die nicht den grossen Freiheitsdrang haben, sind da wohl besser dran, stelle ich mir vor.
      Wohnung halbwegs kühl halten, schattieren, morgens und am Abend gründlich lüften.

      Lenchen schrieb:

      Manchmal Zweifel ich an den "Verstand" meiner Katzen, die ja im Sommer ihren Pelzmantel nicht ablegen können
      Unser Oskar verkrümelte sich im letzten Jahr an Hitzetagen für Stunden. Es hat ewig gedauert, bis wir seinen Platz in Nachbars Garten fanden, der unter einem Busch nicht wirklich optimal war.
      Wir haben ihn dann in's Haus getragen und mit nassen Handtüchern gekühlt.Fand er nicht so gut.
      Im Haus war es kühler, aber......., er wollte nicht bleiben.
      Leni lag oft in unserem Staudenbeet und liess sich zwischendurch feuchte Handtücher
      gefallen. Wasserangebote sind an heissen Tagen natürlich wichtig.
      Hauskatzen , die nicht den grossen Freiheitsdrang haben, sind da wohl besser dran, stelle ich mir vor.
      Wohnung halbwegs kühl halten, schattieren, morgens und am Abend gründlich lüften.


      Ich glaube gerade Hauskatzen haben es da schwer. Sie können sich nicht unter einen Baum in den Schatten legen wo vielleicht eine kühle Brise weht. Und in manchen Wohnungen wird es ziemlich warm, zum Beispiel im Dachgeschoss
      Nein, die Freigänger, unsere jedenfalls, liegen schon mal schlapp und hechelnd unter einem "lichten" Busch, der nicht genügend Schatten gibt, schon gar nicht etwas Kühlung.
      Ich habe, gerade im letzten, extrem heissen Sommer, meinen Oskar oft aus dem Busch gezogen, ihn im Haus mit nassen Tüchern gekühlt und im Haus eingesperrt.
      Das war Stress pur!
      Im Haus, nicht nur in den Kellerräumen war es immer angenehm "kühl".
      Hauskatzen haben die Wahl nicht, und ihr müsst sie nicht "retten", suchen, kühlen!
      Ihr sorgt einfach dafür, dass es in euren Wohnungen für Mensch und Tier gut ist und viel Wasser bereit steht.
      Keine Ahnung, ob ich das so richtig, oder vielleicht zu einfach sehe