Epilepsie bei Katzen

      Epilepsie bei Katzen

      Hallo ihr Lieben,

      nachdem ich gestern mit Rose einen schönen ruhigen Valentinstag hatte, hat sie leider um 22 Uhr dann doch noch ihren dritten Anfall innerhalb von 3 Tagen bekommen. Ich muss jetzt also davon ausgehen, dass sie jeden Tag einen Anfall bekommt ;(
      Ich habe wirklich große Angst, denn heute muss ich wieder außer Haus arbeiten und wohne allein (zum Glück arbeite ich zur Zeit nie länger als 5 Stunden am Stück, aber trotzdem). Morgen kommt nochmal der Tierarzt zu uns nach Hause, denn in der Tierklinik erreiche ich niemanden und ich will ihr den Stress ersparen.

      Hat hier jemand Erfahrungen mit Anfällen oder Epilepsie bei Katzen? Ich habe so Angst wenn das passiert während ich außer Haus bin. Heute nacht habe ich geträumt dass sie an einem Anfall stirbt. ;(
      Hallo ihr Lieben, danke für eure Anteilnahme. Gestern hatte sie keinen Anfall, aber heute morgen wieder. Gerade ist mir eingefallen, dass es sein könnte dass ihre Spondylose, also Verwachsungen an der Wirbelsäule, auf ihr zentrales Nervensystem drücken könnten. Und erste Recherchen haben ergeben, dass das stimmen könnte.
      Und Spondylose ist degenerativ. ;( Aber gleich kommt der Arzt, mal sehen was er sagt. Ich werde es auch mit Homöopathie usw. versuchen.
      Noch gebe ich meine Süße nicht auf, zumal sie zwischen den Anfällen zufrieden mit ihrem Leben scheint.
      Nach allem wAs ich über Epilepsie bei Katzen weiß ist , dass sie mit Tabletten gut eingestellt
      werden können !
      Allerdings sollten betroffene Möglichst schnell in Fachbezogene Behandlung kommen um so wenig
      Anfälle wie möglich zu bekommen .
      Darum würde ich dir auch Empfehlen einen TA zu suchen der feststellen kann ob es Epilepsie
      Ist, Oder ob es eine andere Ursache für die Anfälle gibt
      alles Gute für die Süße :love:
      liebe Grüße
      Renate mit Nuri


      immer im Herzen meine Sternchen

      chillosophy schrieb:

      Hallo ihr Lieben, danke für eure Anteilnahme. Gestern hatte sie keinen Anfall, aber heute morgen wieder. Gerade ist mir eingefallen, dass es sein könnte dass ihre Spondylose, also Verwachsungen an der Wirbelsäule, auf ihr zentrales Nervensystem drücken könnten. Und erste Recherchen haben ergeben, dass das stimmen könnte.
      Und Spondylose ist degenerativ. ;( Aber gleich kommt der Arzt, mal sehen was er sagt. Ich werde es auch mit Homöopathie usw. versuchen.
      Noch gebe ich meine Süße nicht auf, zumal sie zwischen den Anfällen zufrieden mit ihrem Leben scheint.


      Was hat denn der TA gestern gesagt ?
      Wie geht es denn deiner kleinen Rose ?
      Es grüßt Manu mit Kater Findus :catbrille:
      Hallo ihr Lieben, danke eurer Anteilnahme! Leider hatte Rose gestern abend und heute früh morgen noch einen weiteren Anfall. Die Abstände sind jetzt nur noch etwa 4-6 Stunden :( Ich war heute morgen wieder in der Tierklinik, da sie ihre Kralle schlimm verletzt hat bei dem morgendlichen Anfall. Ich dachte schon der Tierarzt wird sie einschläfern, aber er meinte wir versuchen noch ein CT zu machen und er hat ihr Blut nochmal auf FIV und FIP und andere Viren, etc... untersuchen lassen. Die Ergebnisse erhalte ich am Montag. Und drückt mir bitte die Daumen dass wir bald einen CT Termin bekommen. Ich habe noch keine Ahnung wie ich das alles bezahlen soll, aber hoffe es tut sich eine Möglichkeit auf.
      Sie hat heute auch ein Antiepileptikum bekommen, leider scheint sie das extrem auszuknocken. Sie wirkt total teilnahmslos, isst noch und geht noch zur Toilette, aber schmust nicht mehr aktiv. Auch ein Antibiotikum hat sie bekommen. Und die Pfote wurde verbunden.

      Für mein Zuhause besorge ich mir nun einen Babylaufstall, (eine Freundin hat einen tollen aus Plastik gefunden, der abwaschbar ist, da kann sie sich auch nicht verletzen.), denn ich lasse sie nicht mehr gerne alleine.

      Das alles ist ein echter Albtraum, aber ich will stark sein für meine Süße.
      Das tut mir so leid !
      Aber noch ist nicht alles verloren.
      Und wenn Rose heute so ausgeknocked war,
      liegt das bestimmt an den noch ungewohnten Medikamenten.
      Das kann sich aber noch bessern, wenn sie sich an die Medi´s gewöhnt hat.
      Wir sind mit den Gedanken bei euch und drücken ganz, ganz feste die Daumen. :knuff_yellow:
      Es grüßt Manu mit Kater Findus :catbrille:
      Das tut mir soo leid für Rose , das Arme Schätzchen
      sicher machen die Medis sie schlapp und müde , aber auch die Anfälle können
      sie so total schaffen .. ich werde mal versuchen Maikind/Lia. Zu erreichen
      vielleicht kann sie dir aus ihrer Erfahrung etwas sagen
      liebe Grüße
      Renate mit Nuri


      immer im Herzen meine Sternchen

      Ja, da habe ich tatsächlich meine Erfahrungen. Meine Fluse hat auch Epilepsie. Aber in Form von Petit Mal Anfällen, also sie hat fokale Epilepsie...
      Die Diagnostik hat eine gefühlte Ewigkeit gedauert...
      wenn ich das so lese, ist deine Maus bislang noch nicht so auf Tabletten eingestellt?!

      Ich musste damals Tagebuch führen, über Länge und Häufigkeit der Anfälle... wie hat sich Fluse vorher Und nachher verhalten... u.s.w.
      Und es war dennoch ein langer Weg. Sie hat am Ende Luminaletten vet. bekommen Und wir mussten oft zur Titermessung. Damals jeden Monat, mittlerweile nUr noch 1-2 mal pro Jahr...
      die Tabletten brauchen ein paar Wochen, bis sie anschlagen, aber mittlerweile ist Fluse nach... Ähm... 6 Jahren etwa anfallsfrei. Ich mag dir damit ein wenig Hoffnung machen. Ich weiß wie weh das tut so einen Anfall mitzuerleben, grade wenn er häufig kommt. Fluse hatte damals mehrere pro Tag....
      das war für mich unendlich schrecklich!!! Man ist da leider arg hilflos...

      hat deine Maus auch Luminaletten bekommen oder soll sie? Du meintest das scheint die Maus „auszuknocken“... Luminaletten macjen die ersten Wochen extrem müde... das ist normal, aber das gibt sich. Mein Rat wäre da: nimm das in Kauf! Ich meine 2-4 Wochen seien da normal, meinte meine TÄ damals...

      diese Tabletten wirken im Gehirn und der Körper braucht eine Weile um das zu verarbeiten, meine Fluse war damals 1-1,5 Jahre alt als das diagnostiziert wurde. Unf die ersten Wochen total platt... wie erschlagen. Das ist aber normal, mein TA hatte mich damals darauf vorbereitet. Das geht aber vorbei!

      wichtig ist (auch für dich selbst), dass du das für den TA mal filmst und ein Tagebuch führst... wie ist die mietze vorher drauf, wie danach, wie währendessen. Ich habe damals vom TA Valiumzäpfchen bekommen... wenn die Katze nach x min (besprich das dann bitte mit dem TA) nicht aus dem Krampf rauskommt, gibt man ein Zäpfchen. Das dient nur für den Notfall, wenn fie Katze aus dem Krampf nicht herauskommen sollte...

      gut eingestellt haben die Tiere eine normale Lebenserwartung. Also bekomm da keine Panik bitte (verstehe ich aber, die hatte ich damals auch - meine Welt ist wirklich zusammengebrochen)..

      epilepsie muss und kann in den Griff bekomme. Werden!!!
      aber es dauert leider oftmals lange. Es dauert lange bis du dich damit „abgefunden“ hast und Routine in die Tabletteneingavw bekommst (Die müssen anfangs massiv pünktlich gegeben werden), Und bis man da „Normalität“ rein bekommt.

      aber es ist behandelbar und in den Griff zu bekommen!!!
      wichtig ist aber auch herauszufinden woher das kommt. Das kann wie bei meiner Fluse sein (idiopathisch, also ohne erklärbare Ursache) oder sekundär ausgelöst (bspw. Tumor).

      also ein MRT wäre zwar nicht verkehrt, aber ich kann dir nur den Rat, den ich damals von meinem TA bekommen habe weitergeben: wenn es eine sekundäre Ursache hat, bringen Luminaletten oder andere Medikamente nichts!
      Das sähe man wohl nach wenigen Wochen (war in unserem Fall so).
      wenn es ideopathisch ist, schlagen die Tabletten an....

      Ich möchte das Nicht als Empfehlung aussprechen, aber das sagte damals mein TA. Ggf. Kannst du ihn mal danach fragen! Berichte bitte weiter!
      ich fühle mit dir und wünsche dir alles gute ❤️
      "Erst wenn jene einfache und über alle Zweifel erhabene Wahrheit, dass die Tiere in der Hauptsache und im wesentlichen dasselbe sind wie wir, ins Volk gedrungen sein wird, werden die Tiere nicht mehr als rechtlose Wesen dastehen. Es ist an der Zeit, dass das ewige Wesen, welches in uns, auch in allen Tieren lebt, als solches erkannt, geschont und geachtet wird."
      (Arthur Schopenhauer)

      Es tut mir so Leid, dass es Eurer Katze so schlecht geht.
      Erfahrungen mit Epilepsie habe ich zum Glück nicht.
      Ich war nie ein facebook Fan, aber seit meine Nelly mithilfe der facebook - Gruppe von FIP geheilt ist, weiß ich, wie hilfreich diese Gruppen sein können.
      Für Epilepsie gibt es eine private Gruppe:

      m.facebook.com/groups/1027434924067898/

      Vielleicht hörst du dich da mal um.
      Alles Gute für Deine Katze :love:
      Ihr Lieben, tausend Dank für eure Antworten, vor allem deine lange Nachricht, Maikind, und deine Empfehlung, ChristaMaria, mit der Facebookgruppe, bin sofort beigetreten!!

      Und sorry für meine späte Antwort, denn die Ereignisse haben sich überschlagen die letzten Tage. Von der Tierklinik gestern habe ich schon berichtet, und dass sie angefangen hat, Luminaletten zu nehmen. Nachmittags hat noch meine beste Freundin einen Laufstall für mich geholt, und ein lieber Nachbar hat mir Futter für sie besorgt weil ich sie nicht mehr allein lassen wollte. Dann habe ich für heute eine Katzensitterin organisiert, uuuund: Wir haben einen CT-Termin heute bekommen! Dort ist spontan meine Katzensitterin mit der Maus hingefahren. Dort fiel auch auf, dass ihr Magen extrem voll wäre. Also mehr noch als gut sattgegessen. Das beunruhigt mich natürlich sehr. Verdacht liegt jetzt doch eher auf Vergiftung statt Tumor.
      Nun heißt es auf das Ergebnis des CT warten. Den Anruf des TA aus der Klinik habe ich heute leider verpasst, er wollte mir die ersten Blutergebnisse durchgeben. Ich hoffe er erreicht mich morgen. Es ist eine Zeit mit viel Bangen und Hoffnung und Angst und Trauer. Wahrscheinlich das krasseste was ich jemals erlebt habe. Aber ich glaube meine Süße ist noch zu jung um zu gehen.

      Ich halte euch weiterhin auf dem Laufenden. Danke für eure Unterstützung, davon kann ich gerade nicht genug bekommen.

      Maikind2008 schrieb:

      Ich weiß wie weh das tut so einen Anfall mitzuerleben, grade wenn er häufig kommt. Fluse hatte damals mehrere pro Tag....
      das war für mich unendlich schrecklich!!! Man ist da leider arg hilflos...



      Ja, es ist schrecklich seinen Schatz so zu sehen. Mir tröstet es nur wenig, dass sie höchstwahrscheinlich in dem Moment nichts davon mitbekommt. Vor allem das erste Mal war schrecklich, ich hatte so Angst dass sie stirbt. Aber jetzt rast mir immer noch meistens das Herz wenn ich es miterlebe. Von daher weiß ich nicht ob ich ein Video machen könnte, meine Hände zittern währenddessen immer ziemlich.

      Tausend Dank auf jeden Fall fürs Teilen deiner Erfahrungen, das hilft mir sehr. Ob es bei meiner Maus allerdings Epilepsie ist oder durch etwas anderes verursacht, wird sich zeigen. Toll dass deine Fellnase soooo lange schon keine Anfälle mehr bekommt.

      Darf ich dich noch was fragen, wie organisierst du das mit der Tabletteneinnahme? Rose bekommt jetzt 2x am Tag um dieselbe Uhrzeit diese Tabletten, und so wie ich es verstanden habe, soll sie wirklich immer um diese Uhrzeiten bekommen. das ist bei ihr um 8 Uhr morgens und 8 Uhr abends. Doch was ist wenn ich abends noch mal arbeiten muss? Oder eine wichtige Veranstaltung? Organisiert man dann einen Katzenpfleger? Das macht mir noch etwas Angst, jetzt total unfrei zu sein...

      chillosophy schrieb:

      Aber jetzt rast mir immer noch meistens das Herz wenn ich es miterlebe.


      So ganz wird das leider auch nie aufhören, aber lernt damit umzugehen und ruhig zu bleiben.
      Fluse hat Anfangs je 1,5 Luminaletten morgens und abends bekommen, dann je eine 1 morgens und abends, weil der Titer zu hoch war.
      Ich hab es ähnlich gemacht wie du, aber zu anderen Uhrzeiten und mir dann immer einen Wecker gestellt, damit ich sie pünktlich gebe. Meine TÄ meinte damals, grade am Anfang sollte das sehr pünktlich gegeben werden (max mit einer Schwankung von 30 Min.). Wenn das Tier gut eingestelt ist, kann das auch mal mehr schwanken (sollte natürlich nicht, aber ist dann auch nicht schlimm, wenn es dann mal so ist).
      Ich würde mir daher eine Uhrzeit aussuchen, an der du i.d.R. daheim bist. (also morgens vor der Arbeit und Abends nach der Arbeit. Wenn du Nachtschicht haben solltest, ist das natürlich was schwieriger. Hier würde ich, wenn deine süße handlebar ist, in solchen Fällen einen Nachbarn oder einen Vertrauten bitten, der Mietz dann eben die Tablette zu geben.
      Aber wenn du mal im Stau stehen solltest oder oder oder, dann ist es kein Weltuntergang, wenn sie die Tablette mal erst um 21 Uhr oder ggf weil du abends einen Termin hast schon um 19 Uhr bekommt statt um 20 Uhr.
      Gerade wenn sie gut eingestellt ist.
      Bei Fluse lagen irgendwann auch (an einzelnen Tagen) mal 2 Stunden Schwankungen dazwischen. Da war sie aber schon gut eingestellt und dann ist das auch kein Problem (war ja nicht oft so.

      Hast du denn da jemanden in der Nähe, der dir dabei aushelfen könnte und sich das zutraut deiner süßen notfalls die Tablette zu geben?
      "Erst wenn jene einfache und über alle Zweifel erhabene Wahrheit, dass die Tiere in der Hauptsache und im wesentlichen dasselbe sind wie wir, ins Volk gedrungen sein wird, werden die Tiere nicht mehr als rechtlose Wesen dastehen. Es ist an der Zeit, dass das ewige Wesen, welches in uns, auch in allen Tieren lebt, als solches erkannt, geschont und geachtet wird."
      (Arthur Schopenhauer)

      Liebe Maikind,

      vielen Dank für deine Nachricht! Ja, der Zufall wollte es dass der TA ihr das Medikament um 7:45 gegeben hat, das ist vor der Arbeit, und nach der Arbeit (20 Uhr) in der Regel auch! Nachtschichten mach ich eh nicht mehr, das schafft mein Körper nicht auf Dauer. Dann wird es zwar nichts mehr mit Ausschlafen am Wochenenden, aber egal, hauptsache Miezi geht's gut.
      Ich habe sehr nette Nachbarn in der Wohnung gegenüber, vielleicht würden sie das machen. Sie mag zum Glück die Tabletten mit Vitaminpaste vermischt und das ist dann eine Sache von 5 Minuten. Ich muss sie mal fragen. Wäre ja auch nur ab und zu, wenn ich nicht um 20 Uhr daheim sein kann.
      Erleichternd auch zu wissen, dass es im Notfall nicht so schlimm ist wenn ich mal im Stau stehe oder so, wenn sie gut eingestellt ist.

      Alles Liebe dir und deinen/m Fellnäschen!
      Ich bin sicher du bekommst das mit dem regelmäßigen eingeben der Luminetten hin , die Lia hat das toll beschrieben , :thumbup:
      aber sag wann bekommst du die MRT Bilder und ERgebnisse , und warum dauert das so lange , die sollten doch wissen wie die Zeit
      drängt wegen einer schnellen Diagnose :huh:
      alle Lieben Wünsche fÜr Die Kleine Rose ^^
      liebe Grüße
      Renate mit Nuri


      immer im Herzen meine Sternchen